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01. Oktober 2026 10.00 - 11:30 Uhr ca. 90 Min. inkl. Q&A

Der Angriff läuft. Würden Sie ihn sehen?

90 Minuten an einer laufenden Umgebung: Asset-Erfassung, automatisierter Penetrationstest, Host-Security, Korrelation und automatisierte Reaktion in einem Durchlauf. Mit Blick in die Roh-Logs und Raum für Ihre Fragen.

Für IT-Verantwortliche in Verwaltungen, kommunalen Rechenzentren und IT-Dienstleistern, SOC-Teams und Administratoren

Im Anschluss richten wir auf Wunsch eine Teststellung in Ihrer eigenen Umgebung ein.

Anmeldung

01.10.2026 | 10.00 bis 11.30 Uhr | Online, kostenfrei

01.10.2026 | 10.00 - 11:30 Uhr

Das nehmen Sie mit

  • Die vollständige Kette: Wie Asset-Erfassung, automatisierter Penetrationstest, Host-Security und Korrelation zu einer nachvollziehbaren Angriffskette zusammenlaufen, an einer laufenden Umgebung.

  • Ein realistisches Bild Ihrer blinden Flecken: Wo ein gewachsenes Netz keine Signale liefert, wo Signale da sind, aber niemand sie verknüpft, und woran das meist liegt.

  • Nachvollziehbarkeit statt Blackbox: Roh-Logs, offene Detection-Logik und offene Playbooks als Grundlage für eigene Detections, plus Ansatzpunkte, um die Verweildauer messbar zu senken.

Im Anschluss richten wir auf Wunsch eine Teststellung in Ihrer eigenen Umgebung ein, mit Ihren Systemen und Ihren Logs.

  • AdrianPusch_Pusch_Innovation_GmbH

    Speaker: Adrian Pusch

    Geschäftsführer und Incident Responder der Pusch Innovation GmbH

  • LucasSchraa_Enginsight_GmbH

    Speaker: Lucas Schraa

    Teamlead Direct Sales bei Enginsight

Die Signale sind meistens da, die Kette fehlt

Assume Breach ist für Praktiker die Arbeitsgrundlage. Die relevante Frage ist, was in dem Moment passiert, in dem etwas durchkommt, und wann es auffällt. In gewachsenen Verwaltungsnetzen mit vielen Standorten und knapp besetzten Teams ist das keine akademische Frage. Deshalb zeigen wir keine Architekturfolie, sondern die Kette an einer laufenden Umgebung.
  • 241 Tage im weltweiten Schnitt, bis ein Vorfall erkannt und eingedämmt ist (IBM Cost of a Data Breach Report 2025). Das liegt selten an fehlenden Sensoren. Die Signale existieren, nur fügt sie niemand zu einer Kette zusammen.

  • Ein typischer Stack besteht aus Einzelwerkzeugen mit je einem Ausschnitt: eines scannt Schwachstellen, eines überwacht Hosts, ein weiteres sammelt Logs. Die Angriffskette entsteht erst, wenn diese Fragmente zusammenlaufen. An dieser Nahtstelle scheitern viele Setups, unabhängig vom Hersteller.

  • Watchdog erfasst Netzwerk und Assets, agentlos und agentbasiert. Was im Inventar fehlt, kann keine Detection abdecken, deshalb steht die Erfassung neuer Systeme im Netz am Anfang der Kette.

  • Hacktor fährt einen automatisierten Penetrationstest gegen das interne Netz und schreibt die Funde ins Inventar zurück, als Flatrate und damit wiederholbar statt einmal im Jahr. Ein Vulnerability Scan ist damit nicht gemeint: geprüft wird aktiv gegen Dienste und Authentifizierung.

  • Der Pulsar Agent liefert Host-Security: Schwachstellenerfassung, Angriffserkennung über Intrusion Detection und Prevention System (IDS/IPS) und Integritätsüberwachung von Dateien.

  • Das Security Information and Event Management (SIEM) verknüpft die Signale zu einer nachvollziehbaren Kette und löst über Playbooks automatisierte Reaktionen aus. Roh-Logs bleiben für eigene Detections verfügbar, abgerechnet wird nicht nach Logvolumen. Observer prüft ergänzend die Außensicht: TLS-Konfiguration, offene Ports, Header, Websecurity.

  • Detection-Logik und Playbooks sind offen einsehbar, Roh-Logs bleiben im Zugriff, das Know-how bleibt bei Ihnen. Plattform und Daten liegen in Deutschland, entwickelt wird in Jena auf eigener Codebasis. Damit greift der US-amerikanische CLOUD Act nicht.

Was die Zahlen sagen

241 Tage

dauert es im weltweiten Durchschnitt, bis ein Vorfall erkannt und eingedämmt ist. Quelle: (IBM Cost of a Data Breach Report 2025)

rund 1/3

der untersuchten Sicherheitsvorfälle begann mit einer ausgenutzten Schwachstelle, im sechsten Jahr in Folge der häufigste Erstzugang. Quelle: (Mandiant M-Trends 2026)

Über 100.000

Systeme werden heute mit der Plattform abgesichert, bei mehreren hundert Endkunden. Quelle: (Enginsight, Stand 10.26)

Der Nachweis gehört zur Anforderung

Mit dem NIS2-Umsetzungsgesetz gelten seit dem 6. Dezember 2025 verbindliche Anforderungen für Einrichtungen im Geltungsbereich der EU-Richtlinie NIS2. Das betrifft weite Teile der öffentlichen Hand und ihrer Betriebe. Verlangt sind Risikomanagement, technische Mindestmaßnahmen, der Nachweis ihrer Wirksamkeit und gestufte Meldungen an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): eine Erstmeldung, eine Folgemeldung, eine Abschlussmeldung. Die Verantwortung für Umsetzung und Überwachung liegt bei der Leitung. Wen das konkret trifft und welche Frist wann läuft, ordnen wir in der Session ein. Quelle: (NIS2-Umsetzungsgesetz, § 32 BSIG, Rechtsstand 6. Dezember 2025)

90 Minuten, drei Blöcke, Ihre Fragen

  1. Live-Kette: Watchdog → Hacktor → Pulsar Agent → SIEM → Observer

    Asset-Erfassung, automatisierter Penetrationstest, Host-Security, Korrelation und Außensicht in einem Durchlauf.

  2. Korrelation und automatisierte Reaktion

    Wie aus Einzelsignalen eine Kette wird und welche Reaktion sich über Playbooks auslösen lässt.

  3. Roh-Logs und eigene Detections

    Was im Zugriff bleibt, wie eigene Regeln entstehen, was das für Audit und Nachweis bedeutet.

  4. Technische Fragen und Antworten

Der größte Teil der Zeit gehört der Demo. Fragen können Sie jederzeit im Chat stellen, wir nehmen sie direkt am Bildschirm auf.
Webinar Kickoff mit Mario

Di, 29.09.2026 · 10:00 Uhr

Was tun, wenn das Rathaus stillsteht?

Phasen eines Angriffs, Assume Breach und die Pflichten seit Dezember 2025, mit Live-Check der sichtbaren Angriffsfläche.
Webinar Kickoff Mario

Do, 01.10.2026 · 10:00 Uhr

Der Angriff läuft. Würden Sie ihn sehen?

Die technische Fortsetzung: eine Live-Demo von der Erfassung der Angriffsfläche bis zur automatisierten Reaktion, mit Roh-Logs.
Webinar live gehackt live geschützt

Di, 06.10.2026 · 10:00 Uhr

Was tun, wenn die Patientenakte fehlt?

Für Kliniken, Medizinische Versorgungszentren und Pflege: § 75c SGB V, B3S, KRITIS-Einordnung und die KHZG-Umsetzungsfrist.
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Do, 08.10.2026 · 10:00 Uhr

Was tun, wenn die Versorgung stillsteht?

Für Stadtwerke und kommunale Eigenbetriebe: NIS2, kritische Infrastrukturen und die Verantwortung der Geschäftsführung.

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Enginsight GmbH ist ein deutscher Hersteller einer integrierten Cybersecurity-Plattform für den Mittelstand. Die Lösung verbindet Schwachstellenmanagement, Angriffserkennung, Monitoring und SIEM in einer zentralen, souverän betreibbaren Umgebung. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu helfen, ihre Sicherheitslage nachvollziehbar zu verstehen, Risiken systematisch zu reduzieren und IT-Sicherheit dauerhaft beherrschbar zu machen.

Die NIS2-Richtlinie bringt neue Verantwortung auf Geschäftsführung und IT. Enginsight führt diese Webinare durch, um Orientierung zu geben: Welche Pflichten entstehen, wo liegen typische Lücken und wie lässt sich aus regulatorischen Anforderungen ein klarer, umsetzbarer Sicherheitsfahrplan entwickeln.