Referenz Evangelisches Altenhilfezentrum
ohne zusätzlichen Aufwand für die IT.
„IT-Sicherheit zentral im Blick, statt Risikomanagement auf Papier."
Die Evangelische Altenhilfezentrum gGmbH trägt im Gesundheitssektor Verantwortung für Mitarbeiter und Bewohner – Tag für Tag. Diese Verantwortung endet nicht bei Pflege und Betreuung: Auch die IT-Sicherheit der eigenen Systeme gehört dazu, denn ein Sicherheitsvorfall wäre in einer Pflegeeinrichtung kein abstraktes Risiko, sondern hätte unmittelbare Folgen für den laufenden Betrieb.
Auch wenn das Altenhilfezentrum nicht unter die NIS2-Berichtspflicht fällt – die EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit, die seit Dezember 2025 in Deutschland verbindlich gilt –, wollte die Geschäftsführung vorbereitet sein, statt im Ernstfall erst zu reagieren.
Seit 2024 setzt das Unternehmen dafür auf Enginsight: eine Sicherheitsplattform, die Transparenz über alle Systeme schafft, ohne dass dafür ein eigenes Sicherheitsteam nötig ist.
Kurzüberblick
- Branche: Gesundheitswesen - Stationäre Altenhilfe und Kurzzeitpflege
- Unternehmensform: gGmbH
- Kunde seit 2024
- Eingesetzte Enginsight-Bausteine: Hacktor, Pulsar Agent, SIEM (= Security Information and Event Management)
- Ansprechpartnerin: Sibylle Hendrich, Geschäftsführung

Ausgangslage: Verteiltes Logging, Risikomanagement auf Papier
Vor Enginsight betrieb das Altenhilfezentrum ein eigenes Monitoring und suchte gezielt nach einem Schwachstellenscanner, um einen besseren Überblick über die eigene IT-Sicherheit zu gewinnen. Die Ausgangslage war typisch für viele mittelständische Einrichtungen: Logs liefen an vier bis fünf unterschiedlichen Stellen zusammen, ein durchgängiges Bild fehlte. Das Risikomanagement selbst wurde auf Papier geführt – nachvollziehbar, aber im Alltag wenig praktikabel.
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Logging über 4–5 unterschiedliche Orte verteilt, kein zentraler Überblick
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Risikomanagement auf Papier statt digital abgebildet
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Gezielte Suche nach einem Schwachstellenscanner als Ausgangspunkt
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Sicherheitsaufgaben banden IT-Ressourcen, die an anderer Stelle fehlten
„IT-Sicherheit hat einigen manuellen Aufwand bedeutet, was die IT-Ressourcen belastet hat." — Sibylle Hendrich, Geschäftsführung
Alexander Röttger
Geschäftsführer | Senior Security & Network Consultant - SecITnet GmbH
"Verstreute Systeme, unklare Zuständigkeiten, kein Gesamtüberblick über den eigenen Sicherheitsstatus – so startete die IT beim Evangelischen Altenhilfezentrum gGmbH in das Projekt mit SecITnet GmbH. Statt einzelner Insellösungen setzte SecITnet auf das vollständige Enginsight-Portfolio: Schwachstellen werden nun automatisiert erkannt und priorisiert, bevor sie zum Risiko werden, ungewöhnliche Aktivitäten im Netzwerk fallen frühzeitig auf statt erst im Ernstfall, und sämtliche Log-Daten laufen zentral zusammen – konsolidiert, auswertbar, nachvollziehbar.
Betrieben wird die gesamte Lösung als Managed Service im IONOS-Rechenzentrum, vollständig überwacht und betreut durch SecITnet. Für das Altenhilfezentrum bedeutet das: IT-Sicherheit läuft im Hintergrund, ohne zusätzlichen Aufwand im Tagesgeschäft – und mit einem Partner, der im Ernstfall nicht erst gesucht werden muss.
Das Ergebnis: Aus verstreuter Unsicherheit wurde ein zentral überwachtes, proaktiv geschütztes Umfeld – und ein Kunde, der sich auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren kann."

Auslöser: Verantwortung im Gesundheitssektor ernst nehmen
Den Anstoß gab der IT-Dienstleister des Altenhilfezentrums: Er machte die Geschäftsführung darauf aufmerksam, dass die Schwachstellen im eigenen Unternehmen systematisch erfasst und in die Risikoanalyse einbezogen werden sollten – statt sie nur punktuell im Blick zu haben.
Diese Aufmerksamkeit kommt nicht von ungefähr: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ordnet in seinem Lagebericht „Cybersicherheit im Gesundheitswesen 2025", veröffentlicht im April 2026, Leistungserbringer wie Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Arztpraxen als zweithäufigste Gruppe unter den erfassten IT-Sicherheitsvorfällen im Gesundheitswesen ein. Das BSI weist zugleich darauf hin, dass die tatsächliche Zahl vermutlich höher liegt, weil für Pflegeeinrichtungen bislang keine Meldepflicht besteht.
„Auch wenn wir nicht NIS2 o. Ä. betroffen sind, wollen wir vorbereitet sein. Einen Sicherheitsvorfall möchten wir uns nicht leisten. Wir tragen Verantwortung für Mitarbeiter und Bewohner." — Sibylle Hendrich, Geschäftsführung
Warum Enginsight?
Bei der Auswahl war für die Geschäftsführung entscheidend, eine Lösung zu finden, die auch ohne eigenes Sicherheitsteam verständlich bleibt. Enginsight überzeugte als Plattform, die mehrere bisherige Insellösungen von Haus aus integriert und Transparenz über alle Systeme auf einen Blick liefert.
- Eine Plattform statt mehrerer Einzeltools
- Übersichtlich genug für den Alltag ohne eigenes Sicherheitsteam
- Geringe finanzielle Einstiegshürde über den Einstieg via Hacktor
- Reports, die sich auch gegenüber Gremien wie dem Aufsichtsrat einsetzen lassen
„Eine vollumfängliche IT-Sicherheits-Plattform, die Transparenz liefert und einige Insellösungen von Haus aus integriert." — Sibylle Hendrich, auf die Frage, wie sie Enginsight beschreiben würde.
Einführung: Schritt für Schritt zur vollständigen Plattform
Der Einstieg erfolgte 2024 über Hacktor, den automatisierten Pentest-Baustein von Enginsight, mit dem Ziel, ein strukturiertes Schwachstellenmanagement aufzubauen. Nachdem sich der Ansatz im Alltag bewährt hatte, erweiterte das Altenhilfezentrum die Plattform 2025 um den Pulsar Agent zur Absicherung der eigenen Systeme. Seit 2026 ergänzt zusätzlich das Next Gen SIEM (Security Information and Event Management) die Plattform um die zentrale Auswertung sicherheitsrelevanter Ereignisse.
2024: Einstieg mit Hacktor – automatisiertes Schwachstellenmanagement
2025: Erweiterung um Pulsar Agent – Systemhärtung und Host-Security
2026: Ergänzung um Next Gen SIEM – zentrale Auswertung und Reporting
Nutzen im Alltag: Weniger manueller Aufwand, mehr Sicherheit
Im Tagesgeschäft überwacht das Altenhilfezentrum heute Logs, Verfügbarkeiten und Risiken zentral über Enginsight, härtet Systeme und lässt sich bei Abweichungen automatisch alarmieren. Das Schwachstellenmanagement wird zyklisch durch den IT-Dienstleister des Unternehmens betreut. Abgelöst wurde vor allem das bisherige Monitoring-Tool – gleichzeitig sank der Zeitaufwand für das tägliche Doing spürbar.
- Bisheriges Monitoring-Tool abgelöst, spürbare Zeitersparnis im Alltag
- Zentrale Reports erleichtern die Kommunikation mit dem Aufsichtsrat
- Schwachstellenmanagement zyklisch durch den IT-Dienstleister betreut
- Sofort im Bild, sobald ein System vom gewünschten Zustand abweicht
„Die Systeme sind gefühlt immer auf einem aktuellen, sicheren Stand. Sofern etwas vom Standard abweicht, sind wir informiert und können handeln." — Sibylle Hendrich, Geschäftsführung
„Tatsächlich der Hacktor, alleine wegen des Namens. Die Reports machen es mir leicht, die Notwendigkeit von IT-Sicherheit auch vor dem Aufsichtsrat darzustellen." — Sibylle Hendrich, zu ihrem Lieblingsfeature
Sibylle Hendrich
Geschäftsführung, Evangelisches Altenhilfezentrum gGmbH
„IT-Sicherheit hat einigen manuellen Aufwand bedeutet, was die IT-Ressourcen belastet hat. Mit Enginsight konnten wir einiges vereinfachen, konsolidieren und haben dennoch einen höheren Security-Output."
Fazit: Verantwortung, die niemand allein stemmen muss
Für das Evangelische Altenhilfezentrum ist IT-Sicherheit heute kein Papierprozess mehr, sondern fester Bestandteil des Betriebs – von der ersten Schwachstellenanalyse mit Hacktor bis zur zentralen Auswertung im Next Gen SIEM. Die Geschäftsführung will diesen Weg fortsetzen: Ziel bleibt, das Unternehmen weiter abzusichern und gegenüber Mitarbeitern, Bewohnern und Gremien wie dem Aufsichtsrat transparent zu bleiben. Enginsight empfiehlt Sibylle Hendrich in Verbindung mit ihrem IT-Dienstleister an alle Kontakte und Geschäftspartner weiter.
- Vom verteilten Logging und Risikomanagement auf Papier zu einer zentralen Plattform
- Weniger manueller Aufwand bei gleichzeitig höherem Security-Output
- Nachvollziehbare Reports für Gremien wie den Aufsichtsrat
- Schrittweiser Ausbau von Hacktor über Pulsar Agent bis Next Gen SIEM
„Weiterhin das Unternehmen absichern und transparent gestalten." — Sibylle Hendrich, zu ihren Plänen mit Enginsight
